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Lohnsteuerkarte
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Lohnsteuerkarten sind ein wichtiger Bestandteil im Arbeitsleben

Lohnsteuerkarten dienen zunächst einmal dazu, dass abgetragene Steuern durch ein Arbeitsverhältnis seitens des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers für ein laufendes Jahr festgehalten werden. Eine Lohnsteuerkarte wird jedem Bundesbürger, einmal im Jahr für das darauf folgende Jahr zugesendet und eine Zusendung, setzt voraus, dass Bürger beim Einwohnermeldeamt in der Stadt, in der sie wohnen, gemeldet sind. Lohnsteuerkarten gelten immer für ein Jahr und werden grundsätzlich nach der Vollendung des 18. Lebensjahres ausgehändigt. Menschen, die unter 18 Jahren in ein Berufsleben eintreten, bekommen ebenfalls eine Lohnsteuerkarte.

Zunächst einmal enthält sie auf der Vorderseite Daten über das zuständige Finanzamt, zu ihrem Geburtsdatum, Namen, der Straße und dem Wohnort. Des Weiteren ist die Konfession angegeben und die Steuerklasse, welche sie gewählt haben und hierbei unterscheidet man zwischen verschiedenen Steuerklassen.

- Steuerklasse eins ist für Ledige gedacht.
- Zwei ist für geschiedene mit Kindern unter 18 Jahren gedacht.
- Drei ist für den Ehepartner gedacht, der höher verdienend erscheint.
- Vier ist für verheiratete Paare gedacht, die in etwa einen gleich hohen Bruttomonatslohn aufweisen.
- Fünf ist für den Ehepartner gedacht, der weniger verdient.
- Sechs ist für Personen gedacht, die einer zweiten Arbeit nachgehen und Steuerklasse sechs kann von Ledigen und Verheiraten Menschen zusätzlich gewählt werden. (Klasse sechs kann auch bei Verlust oder Nichtvorlage einer Steuerkarte angewendet werden)

Eine Steuerklasse muss feststehen. Sobald sich etwas an einer Lebenssituation ändert, muss die Lohnsteuerkarte im Bezug auf die Steuerklasse geändert werden und dazu muss sie Ihnen vorliegen. Eine Änderung der Steuerklasse muss beim jeweiligen Einwohnermeldeamt erfolgen.

Welche Daten werden auf der Lohnsteuerkarte ausgewiesen?

Alle Daten, die sich auf ein Einkommen beziehen, werden auf der Lohnsteuerkarte in Eurobeträgen ausgewiesen und dazu zählen zu Beispiel:

- Der Bruttoarbeitslohn eines Arbeitnehmers
- Einbehaltene Kirchensteuer des Bruttoarbeitslohnes vom Arbeitnehmer
- Der Solidaritätszuschlag vom Bruttolohn, seitens Arbeitnehmer
- Einbehaltene, steuerpflichtige Versorgungsbezüge
- Kinderfreibeträge und diverse andere Freibeträge wie zum Beispiel steuerfreie Verpflegungszuschüsse
- Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Krankenversicherung und Sozialversicherung
- Abgaben seitens des Arbeitgebers zur gesetzlichen Rentenversicherung

Sobald ein Arbeitsjahr vorüber ist, muss die Lohnsteuerkarte des alten Jahres, seitens des Arbeitgebers komplett ausgefüllt werden und eine Aushändigung sollte bis Ende Januar des Folgejahres an den Arbeitnehmer erfolgen.

Warum sind Lohnsteuerkarten so wichtig?

Zum einen sind sie Bestandteil der Arbeitspapiere und zum anderen dienen sie dem Finanzamt, denn Steuern müssen bezahlt werden. Außerdem dienen die Angaben zu abgetragenen Steuern, dem Lohnsteuerjahresausgleich, denn es kann ja auch sein, dass man entweder zu viel oder aber zu wenig Steuern gezahlt hat und das ermittelt dann auf Antrag, das Finanzamt.