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Orderscheck
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Was ist ein Orderscheck?

Der Orderscheck, stellt als Scheckart die vom Gesetzgeber eigentlich gewünschte Form eines Schecks dar. Der Orderscheck wird dadurch zum Orderscheck, indem auf dem Scheck „zu Order“ steht und ein roter senkrechter Streifen mit dem Aufdruck „Orderscheck“ trägt. Der Orderscheck ist nur für den Empfänger des Schecks bestimmt und kann durch ein Indossament an einen Dritten übertragen werden. Ein Indossament auf einem Orderscheck kann in drei Arten, durch eine entsprechende Eintragung auf der Rückseite des Schecks, erstellt werden. Erstens durch ein Vollindossament, hier wird der volle Name des neuen Empfängers sowie die Unterschrift des ursprünglichen Empfängers vermerkt. Zweitens durch ein Blankoindossament, hier wird einfach durch den ursprünglichen Empfänger unterschrieben und jeder kann den Scheck entsprechend vorlegen. Die Dritte Art, das Inkassoindossament, wird kaum genutzt. Es gibt weitere Arten des Indossaments auf die hier aber nicht eingegangen werden soll.

Vor- und Nachteile zu anderen Scheckarten

Der größte Vorteil des Orderschecks besteht darin, dass die Sicherheit am höchsten einzustufen ist, da der Empfänger sich bei der Bank entsprechend ausweisen muss. Der größte Nachteil ist, dass die Banken durch die Legitimation des Empfängers und evtl. Indossament Empfängern entsprechend größeren Arbeitsaufwand haben. Der Orderscheck ist bei Postübersendung auf jeden Fall zu empfehlen, da sich keiner des Schecks bemächtigen und entsprechend einlösen kann. Beim Verrechnungsscheck besteht ebenfalls die Möglichkeit diesen sperren zu lassen oder zurückzurufen nach dem er eingelöst wurde, was jedoch wieder für den Scheckaussteller mit Arbeitsaufwand verbunden ist.

Unterscheidung der Zahlungsarten

Ein Orderscheck wie auch alle anderen Scheckarten, wie Rektascheck oder Inhaberscheck, kann auf verschiedenen Wegen zur Auszahlung gebracht werden. Zum einen gibt es die Möglichkeit der Barauszahlung des Schecks, der sogenannte Barscheck. Dieser kann beim Kontoführenden Institut direkt und Bar ausgezahlt werden. Durch einen Schriftzug „Nur zur Verrechnung“ wird ein Barscheck automatisch zum Verrechnungsscheck. Ein Verrechnungsscheck kann vom Empfänger nur auf ein Bankkonto eingereicht werden und ist in der Regel nach 2-10 Werktagen zur Verfügung auf dem Konto gutgeschrieben. Beim Verrechnungsscheck kann der Aussteller beim Kontoführenden Institut Widerspruch einlegen und den Scheck sperren lassen. Die Scheckvorlagefrist beträgt für Deutsche Schecks 8 Tage, Europäische Schecks 20 Tage, Schecks aus Übersee 70 Tage eine Ausnahme bilden Schecks aus den USA welche ein Verfallsdatum haben.