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Verrechnungscheck
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Was ist ein Verrechnungsscheck?

Ein Verrechnungsscheck ist eine Sonderform unter den Schecks, und darf nur über Bankkonten eingelöst werden. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Barscheck kann z.B. zum Verrechnungsscheck verwandelt werden, wenn quer über die Vorderseite die Wörter "Nur zur Verrechnung" aufgedruckt werden.
Auf der Vorderseite des Schecks ist der Name des Begünstigten vermerkt, und dieser Begünstigte muss auch den Scheck bei seiner Bank einreichen. Eine Weitergabe des Schecks an Dritte ist möglich, wenn auf der Rückseite des Schecks notiert wird, an wen der Scheck weitergegeben werden soll und die Unterschrift des Erstbegünstigten vorhanden ist. Nachfolgende Weitergaben müssen denselben Vorschriften Genüge leisten, d.h. es muss immer die Unterschrift des Weitergebenden sowie der Name des neuen Begünstigten vorhanden sein.

Verwendung von Verrechnungsschecks

Der Verrechnungsscheck verliert durch die Zunahme von Kreditkarteninhabern zusehendst an Bedeutung. Auch findet man nur noch selten einen Konsumenten, der im Kaufhaus per Verrechnungsscheck zahlt. Früher wurden von Firmen zum Teil auch die Gehälter per Verrechnungsscheck ausbezahlt. Heutzutage verwenden hauptsächlich nur noch Behörden wie Finanzämter die Verrechnungsschecks, da sich diese auch per Post versenden lassen. Künftig wird diese Form der Zahlung auch beim Finanzamt reduziert werden, da auch hier der Bargeldlose Zahlungsverkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Kreditkarte oder Verrechnungsscheck

Ein klarer Vorteil der Kreditkarte liegt darin, dass diese kleiner ist und in jeden Geldbeutel passt. Auch ist es mit der Kreditkarte möglich, an jedem Geldautomaten, auch im Ausland, Geld abzuheben. Das Bezahlen mit einer Kreditkarte in Internetshops wird auch von vielen Konsumenten als bequem angesehen. Ein großer Nachteil besteht, wie kürzlich durch den Kreditkartenskandal bewiesen wurde, in einem möglichen Missbrauch der Kreditkarte. Beim Verrechnungsscheck konnte dies weitgehend vermieden werden, da durch die Einlösung über ein Bankkonto immer genau verfolgt werden konnte, wer den Verrechnungsscheck auf welches Konto eingelöst hatte. So konnte einem Missbrauch in aller Regel entgegen gewirkt werden. Ebenso wurde ein Verrechnungsscheck nicht eingelöst, wenn die Unterschrift des Scheckausstellers fehlte. Als nachteilig beim Verrechnungsscheck muss die lange Bearbeitungsdauer genannt werden. Bis der Betrag auf dem Bankkonto gutgeschrieben werden kann, vergehen in der Regel 3-4 Werktage. Bei einer Bezahlung durch die Kreditkarte wird der Begünstigte wesentlich schneller informiert, meist sogar innerhalb von ein paar Stunden.